6483 Steinchen
220€ (Amazon)
Keine Aufkleber, >50 Prints.
Fehlteile:
- 1x2 Fliese (invers) schwarz
- 2x2 Fliese Dunkelgrau
Anreiz:
Wenn ich mir mal was maritimes mit einem Bezug zu einem Spielfilm ins Wohnzimmer stellen will, so dass bei jedem Besucher vor Ehrfurcht die Klappe runterfällt, was nehm' ich dann? Die Black Pearl von Lego (2862 Teile, 350€, Länge 64 cm)? Oder lieber die Titanic (9090 Teile, 680€, Länge 1,35)? Nee so reich bin ich nicht, dann also das U 96 von Revell (120 cm). Ich weiß es gibt weitere Alternativen (z.B. die Black Pearl von Mould King ...), aber die genannten genügen hier schon ...
Eigentlich gibt's das Modell schon seit ein paar Jahren (von Planlos), Revell hat es aufgegriffen und für den EU-Markt fit gemacht (hüstel). Schaun wir mal ob von diesem Hersteller, der bisher eher nix mit Klemmbausteinen zu tun hatte, noch mehr kommt.
Auspacken:
Eine randvoll gefüllte Schachtel mit sechs großen Säcken (A-E und Pub).
Der Karton ist nicht sonderlich stabil aber mit Hochglanz bedruckt.
Anleitung:
Rund 150 Seiten für 10 Bauabschnitte mit 1141 Bauschritten. Das Papierformat der Anleitung ist riesig. Wenn Noppen drauf wären, könnte man locker Notre Dame (Lego) draufsetzen ohne in Platznot zu geraten. Das ist für einen kleinen Bautisch vollkommen ungeeignet. Habe deshalb schon nach ein paar Bauschritten die PDF-Anleitung heruntergeladen. Das Ei-Pad nimmt dann doch weniger als die Hälfte Platz ein.
Nur die zu verbauenden Steine werden in Steinfarbe gedruckt, der Rest ist aufgehellt. Das ist in diesem Fall kontraproduktiv, da im wesentlichen dunkel- und hellgraue Steine verbaut werden. Man muss höllisch aufpassen, dass man nicht versehentlich das falsche Grau greift (und trotzdem ist es mir passiert).
Es werden erstmal 7 Segmente gebaut und zur Seite gelegt. Der Zusammenbau erfolgt erst in BA 9.
Aufbau:
Der Bau ist auf fortgeschrittenem Niveau, aber ansonsten ohne Fallstricke, Haken und Ösen. Wer kleinteiliges Ausführen von Details mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
Kontra:
- Einige Details an der Außenseite sind nur wenig befestigt (Tiefenruder vorne/hinten, Propeller, Rammsporn), hier muss man ein wenig aufpassen. Aber solange das Ding im Regal steht und kein Erdbeben kommt, sollte es halten.
- Unrealistische Torpedorohrklappen.
Pro:
- Ein sehr schönes Modell mit extrem detailreich gestalteten Innenräumen. Am liebsten möchte man die Seitenteile (abnehmbar) weglassen, damit man jederzeit reingucken kann.
Ergebnis: Das Pro überwiegt bei weitem die kleinen Nachteile. Ein tolles Modell mit viel Bauspass und überragender Optik zu einem guten Preis.
Bauabschnitt 1
Der Ständer und der Bug mit den Topedoabschussrohren.
Bauabschnitt 2
Vorderer Torpedoraum mit Ladevorrichtung. Im Boden befindet sich ein Torpedolager.
Bauabschnitt 3
Offiziersquartier und Funkraum
Bauabschnitt 4
Die Zentrale. Vollgepackt mit Technik.
Bauabschnitt 5
Kombüse und Mannschaftsquartier
Bauabschnitt 6
Maschinenraum
Bauabschnitt 7
Hinterer Torpedoraum
Nach ein paar Steinchen mehr
Bauabschnitt 8
Das Heck wird an den hinteren Torpedoraum angebaut.
Bauabschnitt 9
Hier werden die Segmente zusammengesetzt und die oberen Seitenverkleidungen gebaut. Das Boot passt jetzt gerade mal so auf den Tisch. Bei diesem Bauabschnitt gibt es einige Wiederholungen, da die Seitenverkleidungen allesamt sehr ähnlich sind.
Bauabschnitt 10
Nur noch 5 kleine Tüten für die Aufbauten. Das Maschinengewehr scheint ein Revellteil zu sein, dass auch anderweitig eingesetzt wird.
[Review] Revell 00960 - Das Boot (U 96)
[Review] Revell 00960 - Das Boot (U 96)
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