[Review] Bluebrixx Special 103406 - Bergfried Erweiterung für Burg Blaustein
Verfasst: 21. Juli 2026 21:51
Dieses Review erschien zuerst am 14.06.2021 auf der Noppensteinwelt. Das Set wird mittlerweile nur noch als Pro-Version 109780 bei Bluebrixx angeboten. Die Figuren waren natürlich nicht dabei.
Erscheinungsjahr: 2021
Preis damals: 79,95 €
Steineanzahl: 1958
My home is my castle.
Sehnsüchtig erwartet und endlich fertig gebaut: Die Burg Blaustein mit ihrer Bergfriederweiterung. Die Höhepunkte des Grundsets können in dem ausführlichen Review von Wiesel nachgeschaut werden. Hier beschränke ich mich auf den Bergfried.
Der Bau
Diesmal nicht ganz so viele Tüten, wie beim Grundset, aber ausreichend, um Schüssel für einen Tisch mit 6 Personen voll zu stellen. An Spezialteilen liegen die Einzelnoppen oder „Bügelperlen“ sowie Baurichtungsumkehrer als 1x1 Noppenstein vor. Beim Auspacken der Tüten ist mir aufgefallen, dass einzelne Teile in „fremden“ Tüten mit drin verpackt waren, obwohl es anscheinend eine andere „Haupttüte“ gab, in der der Rest vom selben Typ vorlag. Ob das jetzt Tüten sind, in der nachträglich Fehlteile mit verpackt wurden oder beim Sortierprozess einfach so passiert ist, kann man jetzt nur mutmaßen. Am Ende hat es bei mir gepasst und alle notwendigen Teile lagen bei. Lediglich ein 1x1 Baurichtungsumkehrer sollte laut Anleitung eigentlich in grau vorliegen, war aber nicht vorhanden. Stattdessen liegen aber genügend im Farbton Tan bei, sodass ich hier jetzt keine große Abweichung feststellen kann.
Ansonsten fängt der Bau erstmal damit an, dass man die Burg abreißt. Also nicht komplett, aber zumindest in Teilen. So wird zunächst einmal das Grünzeug, welches im Weg steht, beseitigt. Die Bäume werden dabei aber nicht komplett zerlegt, sondern erst einmal beiseitegestellt. Zudem werde 2-3 Teile am Dach ausgetauscht, um später eine geschlossene Dachansicht darzustellen. Außerdem wird die komplette Seitenwand des Schlafzimmers umgebaut, um mit dem angrenzenden Bergfried kompatibel zu sein. Dabei fällt leider auch das schöne Bogenfenster an der Ecke zum Opfer, da hier nun der Eingang zur späteren Holztreppe zum Bergfried angebaut wird.
Die Teile vom Abriss werden übrigens zu einem Großteil im weiteren Bauverlauf wieder verwendet. Am Besten sofort mit den anderen Bausteinen einsortieren, sonst wundert man sich später, wo die fehlenden Teile sind.
Der eigentliche Bau beginnt dann mit der Herstellung des Fundaments, welches später aus bis zu vier dicht gebauten Schichten und zu einem guten Teil aus langen 2xn Bricks besteht. Im Anschluss werden zunächst 4, dann 3 Noppen-breite Wände hochgezogen.
Nach Abschluss der ersten Etage beginnt dann der Teil, der wohl die interessanteste Bautechnik der Erweiterung ist. Von nun an wird zwischen einer Innenwand, welche weiterhin klassisch Stein auf Stein gebaut wird, und einer Außenwand unterschieden, welche aus 1x1 Plates und Bricks besteht, die um 90 Grad gedreht geklemmt werden. Hier kommen dann auch die Baurichtungsumkehrer zum Einsatz. Untereinander werden die Schichten mittels flacher Technic-Liftarmen und Bricks Modified mit mehreren Noppen befestigt.
Dabei fiel mir bei ein paar 1x1 Plates geringe Farbabweichungen auf, welche aber sonst kaum stören.
Auf der ersten Plattform nimmt der Torraum langsam Gestalt an. Die zentrale Eingangstür nimmt übrigens einen Großteil der Einzelnoppen als Gestaltungselement auf, um eine mit Gusseisen verstärkte Holztür auf beiden Seiten darzustellen.
Als nettes Detail wird auch ein schwerer Holzriegel dargestellt, welcher vor die Tür gelegt werden kann. Den einzusetzen ist etwas knifflig, wenn der Raum bereits vollständig gebaut ist, aber mit etwas Fingerspitzengefühl (und schmalen Fingen) kann man den Riegel auch später noch entfernen und wieder einsetzen. Kleiner Tipp: Wenn man die Brick-Reihe neben dem Riegelhalter an der Außenwand entfernt, kann man ihn auch von der Seite wieder reinschieben.
Mit Abschluss der ersten Plattform hat man auch die Holztreppe samt Dach fertig gestellt. Im weiteren Bauverlauf wird dann zum ersten Mal die Außenwand mit der Innenwand verklemmt. Dabei zeigen sich die Auswirkungen der anscheinend geringeren Höhe der Technic-Liftarms, die zu einem erkennbaren Spalt führen. Die Steine darunter sitzen fest, darüber wird es aber deutlich lockerer, da sie nicht fest aufliegen können. Durch das spätere Überbauen lindert sich dies, aber der unschöne Spalt bleibt bestehen.
Aufgrund der Bildergrenze geht´s weiter im nächsten Post.
Erscheinungsjahr: 2021
Preis damals: 79,95 €
Steineanzahl: 1958
My home is my castle.
Sehnsüchtig erwartet und endlich fertig gebaut: Die Burg Blaustein mit ihrer Bergfriederweiterung. Die Höhepunkte des Grundsets können in dem ausführlichen Review von Wiesel nachgeschaut werden. Hier beschränke ich mich auf den Bergfried.
Der Bau
Diesmal nicht ganz so viele Tüten, wie beim Grundset, aber ausreichend, um Schüssel für einen Tisch mit 6 Personen voll zu stellen. An Spezialteilen liegen die Einzelnoppen oder „Bügelperlen“ sowie Baurichtungsumkehrer als 1x1 Noppenstein vor. Beim Auspacken der Tüten ist mir aufgefallen, dass einzelne Teile in „fremden“ Tüten mit drin verpackt waren, obwohl es anscheinend eine andere „Haupttüte“ gab, in der der Rest vom selben Typ vorlag. Ob das jetzt Tüten sind, in der nachträglich Fehlteile mit verpackt wurden oder beim Sortierprozess einfach so passiert ist, kann man jetzt nur mutmaßen. Am Ende hat es bei mir gepasst und alle notwendigen Teile lagen bei. Lediglich ein 1x1 Baurichtungsumkehrer sollte laut Anleitung eigentlich in grau vorliegen, war aber nicht vorhanden. Stattdessen liegen aber genügend im Farbton Tan bei, sodass ich hier jetzt keine große Abweichung feststellen kann.
Ansonsten fängt der Bau erstmal damit an, dass man die Burg abreißt. Also nicht komplett, aber zumindest in Teilen. So wird zunächst einmal das Grünzeug, welches im Weg steht, beseitigt. Die Bäume werden dabei aber nicht komplett zerlegt, sondern erst einmal beiseitegestellt. Zudem werde 2-3 Teile am Dach ausgetauscht, um später eine geschlossene Dachansicht darzustellen. Außerdem wird die komplette Seitenwand des Schlafzimmers umgebaut, um mit dem angrenzenden Bergfried kompatibel zu sein. Dabei fällt leider auch das schöne Bogenfenster an der Ecke zum Opfer, da hier nun der Eingang zur späteren Holztreppe zum Bergfried angebaut wird.
Die Teile vom Abriss werden übrigens zu einem Großteil im weiteren Bauverlauf wieder verwendet. Am Besten sofort mit den anderen Bausteinen einsortieren, sonst wundert man sich später, wo die fehlenden Teile sind.
Der eigentliche Bau beginnt dann mit der Herstellung des Fundaments, welches später aus bis zu vier dicht gebauten Schichten und zu einem guten Teil aus langen 2xn Bricks besteht. Im Anschluss werden zunächst 4, dann 3 Noppen-breite Wände hochgezogen.
Nach Abschluss der ersten Etage beginnt dann der Teil, der wohl die interessanteste Bautechnik der Erweiterung ist. Von nun an wird zwischen einer Innenwand, welche weiterhin klassisch Stein auf Stein gebaut wird, und einer Außenwand unterschieden, welche aus 1x1 Plates und Bricks besteht, die um 90 Grad gedreht geklemmt werden. Hier kommen dann auch die Baurichtungsumkehrer zum Einsatz. Untereinander werden die Schichten mittels flacher Technic-Liftarmen und Bricks Modified mit mehreren Noppen befestigt.
Dabei fiel mir bei ein paar 1x1 Plates geringe Farbabweichungen auf, welche aber sonst kaum stören.
Auf der ersten Plattform nimmt der Torraum langsam Gestalt an. Die zentrale Eingangstür nimmt übrigens einen Großteil der Einzelnoppen als Gestaltungselement auf, um eine mit Gusseisen verstärkte Holztür auf beiden Seiten darzustellen.
Als nettes Detail wird auch ein schwerer Holzriegel dargestellt, welcher vor die Tür gelegt werden kann. Den einzusetzen ist etwas knifflig, wenn der Raum bereits vollständig gebaut ist, aber mit etwas Fingerspitzengefühl (und schmalen Fingen) kann man den Riegel auch später noch entfernen und wieder einsetzen. Kleiner Tipp: Wenn man die Brick-Reihe neben dem Riegelhalter an der Außenwand entfernt, kann man ihn auch von der Seite wieder reinschieben.
Mit Abschluss der ersten Plattform hat man auch die Holztreppe samt Dach fertig gestellt. Im weiteren Bauverlauf wird dann zum ersten Mal die Außenwand mit der Innenwand verklemmt. Dabei zeigen sich die Auswirkungen der anscheinend geringeren Höhe der Technic-Liftarms, die zu einem erkennbaren Spalt führen. Die Steine darunter sitzen fest, darüber wird es aber deutlich lockerer, da sie nicht fest aufliegen können. Durch das spätere Überbauen lindert sich dies, aber der unschöne Spalt bleibt bestehen.
Aufgrund der Bildergrenze geht´s weiter im nächsten Post.